Digital Signage für kleine Unternehmen: mit normalem Fernseher

Zuletzt aktualisiert:

Digital Signage heißt: Ein Bildschirm zeigt Werbung oder Informationen statt eines gedruckten Plakats. Für kleine Unternehmen reicht dafür ein normaler Fernseher mit Browser — teure Player, Spezialdisplays oder Software-Abos sind nicht nötig.

Spannend wird es, wenn der Bildschirm nicht nur Kosten verursacht, sondern Geld einbringt: Vermietest du Sendezeit an Firmen aus der Umgebung, bezahlt sich das Gerät mit der Zeit selbst.

Was ist Digital Signage?

Digital Signage (digitale Beschilderung) bezeichnet Bildschirme, auf denen gesteuerte Inhalte laufen: Angebote, Speisekarten, Öffnungszeiten, Imagefilme oder Werbung anderer Firmen. Hängt der Bildschirm im öffentlich sichtbaren Bereich und zeigt Werbung, spricht man auch von Digital Out of Home (DOOH).

Große Ketten nutzen dafür Netzwerke aus Hunderten Displays mit zentraler Steuerung. Ein Café, eine Bäckerei oder ein Friseursalon braucht davon fast nichts — meist genügt ein einzelner Bildschirm an der richtigen Stelle.

Digital Signage mit einem normalen Fernseher

Ein handelsüblicher Fernseher reicht, wenn er einen Browser hat oder du einen Streaming-Stick oder Mini-PC anschließt. Wichtig sind eine ausreichende Helligkeit für den Standort, eine feste Halterung und eine stabile WLAN-Verbindung.

Profi-Displays halten Dauerbetrieb und direkte Sonne besser aus und lohnen sich vor allem im Schaufenster mit Südlage. Für den Innenraum und die üblichen Öffnungszeiten ist ein guter Fernseher für den Anfang völlig ausreichend.

Was kleine Unternehmen für Digital Signage wirklich brauchen
BausteinKlassische Signage-LösungMit Shloce
BildschirmProfi-Displaynormaler Fernseher oder Monitor
Abspielgeräteigener Media-PlayerBrowser (Smart-TV, Stick, Mini-PC)
SoftwareSignage-Software, oft im AboDisplay-Link, ohne Grundgebühr
Werbekundenselbst suchenbuchen über den Marktplatz
Abrechnungselbstautomatisch, 80 % an dich

Digital Signage kostenlos betreiben?

Ganz ohne Kosten geht es nicht: Bildschirm und Strom zahlst du selbst. Die Software kostet auf Shloce aber nichts — keine Lizenz, kein Abo, keine Einrichtungsgebühr. Shloce verdient nur, wenn eine Buchung bezahlt wird, und behält dann 20 %.

Damit kann sich der Bildschirm refinanzieren: Jede gebuchte Stunde bringt dir Geld, ohne dass du Werbekunden ansprechen oder Rechnungen schreiben musst.

Eigene Inhalte und fremde Werbung kombinieren

Du musst den Bildschirm nicht komplett abgeben. Lege Öffnungszeiten fest, in denen gebucht werden kann, und sperre Zeiträume für deine eigenen Inhalte — etwa das Mittagsangebot zwischen 11 und 14 Uhr. In den übrigen Stunden laufen gebuchte Motive anderer Firmen.

Wie das Motiv dargestellt wird (Vollbild, eingepasst oder gestreckt), stellst du pro Fläche ein. Jedes fremde Motiv gibst du vorher frei.

So richtest du Digital Signage in deinem Geschäft ein

Wie der Antrag abläuft, steht auf der Seite Werbefläche selbst anbieten. Mehr zur Technik mit einem vorhandenen Gerät liest du unter Fernseher als Werbefläche.

  • Platz wählen: gut sichtbar, auf Augenhöhe, ohne Spiegelungen.
  • Bildschirm montieren und mit WLAN verbinden.
  • Auf Shloce Partner werden und die Fläche anlegen.
  • Den Display-Link im Browser des Bildschirms öffnen und im Vollbild laufen lassen.
  • Zeiten für eigene Inhalte sperren, den Rest buchbar lassen.

Häufige Fragen

Was kostet Digital Signage für ein kleines Geschäft?

Mit einem vorhandenen Fernseher fallen bei Shloce keine Software- oder Grundgebühren an. Kosten entstehen nur für Bildschirm, Halterung und Strom.

Brauche ich eine Digital-Signage-Software?

Nicht, wenn du Shloce nutzt: Der Display-Link der Fläche übernimmt die Ausspielung der gebuchten Werbung.

Kann ich mit Digital Signage Geld verdienen?

Ja, indem du Sendezeit an andere Firmen vermietest. Auf Shloce gehen 80 % jeder bezahlten Buchung an dich.

Eigene Fläche anbieten

Wand, Schaufenster oder Bildschirm? Stell deine Fläche ein und bestimme Preis, Zeiten und welche Werbung läuft.

Werbefläche vermieten

Passt dazu